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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Rüßwihler Dorffest – Ticketverkauf

Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln das Vertragsverhältnis zwischen dem Käufer (nachfolgend "Kunde") und dem Veranstalter des Rüßwihler Dorffests (nachfolgend "Veranstalter") für den Erwerb von Eintrittskarten über die Website www.ruesswihler-dorffest.de.

1. Geltungsbereich und Vertragspartner

Diese AGB gelten für alle über die Website www.ruesswihler-dorffest.de abgeschlossenen Verträge über den Kauf von Eintrittskarten für das Rüßwihler Dorffest 2026. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Veranstalter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

Vertragspartner ist:

Rüßwihler Dorffest Komitee
Vertreten durch: Selina Lüttin
Rüßwihl 3
79733 Görwihl
E-Mail: kontakt@ruesswihler-dorffest.de

2. Vertragsschluss, Vertragssprache und Vertragstext

Die Darstellung der Tickets auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden zur Abgabe einer Bestellung dar.

Mit Klick auf den als "zahlungspflichtig bestellen" (oder mit einer entsprechend eindeutigen Formulierung) bezeichneten Bestellbutton gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Kauf der ausgewählten Tickets ab. Vor Abgabe der Bestellung kann der Kunde seine Eingaben jederzeit über die üblichen Tastatur- und Mausfunktionen prüfen und korrigieren.

Der Veranstalter bestätigt den Eingang der Bestellung unverzüglich automatisch per E-Mail (Eingangsbestätigung im Sinne von § 312i Abs. 1 Nr. 3 BGB). Diese Eingangsbestätigung stellt noch keine verbindliche Annahme des Angebots dar. Der Vertrag kommt erst zustande, wenn der Veranstalter die gekauften Tickets per E-Mail an die vom Kunden angegebene Adresse übersendet (Annahmeerklärung). Bei elektronischer Sofortzahlung erfolgt die Annahme regelmäßig zeitgleich mit dem Versand der Tickets.

Vertragssprache: Die für den Vertragsschluss zur Verfügung stehende Sprache ist Deutsch.

Vertragstext-Speicherung: Der Veranstalter speichert den Vertragstext (Bestelldaten und AGB) nicht in einer für den Kunden separat abrufbaren Form. Diese AGB können jederzeit auf dieser Seite eingesehen, ausgedruckt oder gespeichert werden. Die konkreten Bestelldaten erhält der Kunde mit der Bestätigungs-E-Mail; nach Anmeldung sind die gekauften Tickets zusätzlich im Bereich "Meine Tickets" verfügbar.

3. Preise und Zahlung

Alle angegebenen Preise sind Endpreise in Euro und enthalten eine etwaig anfallende gesetzliche Umsatzsteuer. Zusätzliche Liefer- oder Versandkosten fallen nicht an.

Die Zahlung wird über den Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe Ltd., 1 Grand Canal Street Lower, Grand Canal Dock, Dublin, Irland abgewickelt. Welche Zahlungsmethoden konkret angezeigt werden, hängt vom Bestellbetrag, der Währung und der Region des Kunden ab. Aktuell sind folgende Zahlungsmethoden freigeschaltet:

  • Kredit- und Debitkarten (Visa, Mastercard, American Express)
  • Apple Pay
  • Google Pay
  • Amazon Pay
  • PayPal
  • Revolut Pay
  • iDEAL (Niederlande)
  • Klarna (Rechnungs- bzw. Ratenkauf)
  • Billie (Rechnungskauf, vorrangig für Geschäftskunden)

Der Veranstalter behält sich vor, einzelne Zahlungsmethoden jederzeit hinzuzufügen oder zu entfernen.

Der Kaufpreis ist mit Abschluss der Bestellung sofort fällig. Die Belastung des angegebenen Zahlungsmittels erfolgt unmittelbar nach Abschluss des Bestellvorgangs.

4. Ticketbereitstellung

Die Tickets werden ausschließlich in digitaler Form als PDF-Datei mit QR-Code per E-Mail an die vom Kunden angegebene E-Mail-Adresse versendet. Die Zusendung erfolgt unmittelbar nach erfolgreicher Zahlungsabwicklung.

Der Kunde ist verpflichtet, eine gültige E-Mail-Adresse anzugeben und sicherzustellen, dass er E-Mails vom Veranstalter empfangen kann (insbesondere die Spam-Filter zu prüfen). Sollte die Bestätigungs-E-Mail nicht innerhalb von 24 Stunden eintreffen, bittet der Veranstalter um Kontaktaufnahme.

Zusätzlich können gekaufte Tickets jederzeit über den Bereich "Meine Tickets" auf der Website nach Anmeldung mit der beim Kauf verwendeten E-Mail-Adresse abgerufen werden.

5. Gültigkeit der Tickets

Die erworbenen Tickets sind ausschließlich für das Rüßwihler Dorffest 2026 gültig und berechtigen zum einmaligen Eintritt gemäß der auf dem Ticket angegebenen Veranstaltung:

  • Abendticket: gültig am Samstag, 11. Juli 2026, ab 20:00 Uhr für den Partyabend mit NoChange.

Jedes Ticket kann nur einmal verwendet werden. Nach dem Scannen des QR-Codes am Einlass verliert das Ticket seine Gültigkeit.

Das Ticket muss am Einlass in digitaler Form (auf dem Smartphone) oder als Ausdruck vorgezeigt werden. Der QR-Code muss lesbar sein.

6. Widerrufsrecht

Ausschluss des Widerrufsrechts: Bei Verträgen über die Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, die für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsehen, besteht gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB kein Widerrufsrecht. Diese Ausnahme gilt nach gefestigter Rechtsprechung (vgl. BGH, Urt. v. 13.07.2022 – VIII ZR 317/21) auch für den Kauf von Eintrittskarten für Veranstaltungen mit feststehendem Termin.

Da die hier angebotenen Tickets für eine Veranstaltung an einem bestimmten Termin (11. Juli 2026) gelten, ist das Widerrufsrecht ausgeschlossen.

Eine Rückgabe, ein Umtausch oder eine Erstattung des Kaufpreises ist daher grundsätzlich nicht möglich. Dies gilt auch bei Nichterscheinen zur Veranstaltung. Die gesetzlichen Erstattungsansprüche bei Veranstaltungsabsage oder Verschiebung (siehe Ziffer 9) bleiben hiervon unberührt.

7. Weitergabe von Tickets

Die nicht-gewerbliche Weitergabe von Tickets an Dritte ist gestattet, sofern dies höchstens zum ursprünglichen Kaufpreis (zuzüglich nachweisbarer Versand- oder Bearbeitungskosten) erfolgt. Ein gewerblicher Weiterverkauf sowie ein Verkauf zu einem höheren Preis als dem Originalpreis ist untersagt.

Bei begründetem Verdacht auf einen Verstoß gegen die vorstehenden Regelungen behält sich der Veranstalter das Recht vor, die betroffenen Tickets zu sperren. In diesem Fall werden die Inhaber bei Vorlage des Tickets nicht zum Eintritt zugelassen; ein Erstattungsanspruch des unmittelbaren Vertragspartners (ursprünglicher Käufer) bleibt davon im gesetzlichen Rahmen unberührt.

8. Einlass und Hausrecht

Der Veranstalter behält sich das Recht vor, Personen den Zutritt zur Veranstaltung zu verweigern oder sie von der Veranstaltung auszuschließen, insbesondere bei:

  • Vorlage eines ungültigen oder bereits verwendeten Tickets,
  • erkennbarer Alkohol- oder Drogenintoxikation,
  • Mitführen von gefährlichen Gegenständen,
  • Störung der Veranstaltung oder anderer Besucher,
  • Nichtbefolgen der Anweisungen des Veranstaltungspersonals,
  • Verstoß gegen die Hausordnung.

Wird der Zutritt aus einem vom Kunden zu vertretenden Grund (insbesondere aus den oben genannten Gründen) verweigert oder kommt es zu einem Ausschluss von der Veranstaltung aus vergleichbarem Grund, besteht kein Anspruch auf Erstattung des Eintrittspreises.

9. Veranstaltungsänderungen, Absage und höhere Gewalt

Der Veranstalter behält sich das Recht vor, das Programm, den Ablauf oder einzelne Programmpunkte aus wichtigem Grund zu ändern, sofern dies dem Kunden zumutbar ist und der Gesamtcharakter der Veranstaltung gewahrt bleibt (z. B. kurzfristiger Ausfall einzelner Künstler).

Vollständige Absage: Wird die Veranstaltung vollständig abgesagt, wird der vom Kunden gezahlte Ticketpreis erstattet. Die Erstattung erfolgt auf das ursprünglich verwendete Zahlungsmittel.

Verschiebung: Wird die Veranstaltung auf einen anderen Termin verschoben, behält das Ticket seine Gültigkeit für den Ersatztermin. Der Kunde kann jedoch innerhalb von 14 Tagen nach Bekanntgabe des Ersatztermins die Erstattung des Ticketpreises verlangen, wenn ihm die Wahrnehmung des Ersatztermins nicht zumutbar ist.

Höhere Gewalt: Wird die Veranstaltung aufgrund höherer Gewalt (z. B. Unwetter, behördliche Anordnungen, Pandemie) abgesagt oder verschoben, gelten die vorstehenden Regelungen entsprechend. Der gesetzliche Anspruch des Kunden auf Rückzahlung des Ticketpreises gemäß §§ 326 Abs. 1, 346 BGB bleibt in jedem Fall unberührt.

Weitergehende Ansprüche des Kunden, insbesondere auf Ersatz vergeblicher Aufwendungen (z. B. Anfahrt, Übernachtung) oder auf Schadensersatz, sind ausgeschlossen, soweit der Veranstalter die Absage nicht zu vertreten hat. Die gesetzliche Haftung nach Ziffer 10 bleibt unberührt.

10. Haftung

Der Veranstalter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Ebenso unbeschränkt haftet er nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes und im Umfang einer von ihm übernommenen Garantie.

Für leicht fahrlässig verursachte Sach- und Vermögensschäden haftet der Veranstalter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung ist in diesen Fällen auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind Verpflichtungen, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

Im Übrigen ist die Haftung – gleich aus welchem Rechtsgrund – ausgeschlossen. Der Veranstalter haftet insbesondere nicht für:

  • Verlust oder Diebstahl von Gegenständen während der Veranstaltung,
  • Schäden durch das Verhalten anderer Besucher,
  • technische Störungen, die außerhalb seines Einflussbereichs liegen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung erfolgt im Übrigen auf eigene Gefahr.

11. Datenschutz

Die zur Vertragsabwicklung erforderlichen personenbezogenen Daten verarbeitet der Veranstalter auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung). Eine darüber hinausgehende Verarbeitung erfolgt nur, soweit hierfür eine gesetzliche Grundlage besteht oder der Kunde ausdrücklich eingewilligt hat.

Ausführliche Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten, zu den Empfängern, zu Drittlandtransfers, zu Speicherfristen und zu Ihren Betroffenenrechten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

12. Bild- und Tonaufnahmen

Während der Veranstaltung werden vom Veranstalter sowie von beauftragten Personen Bild- und Tonaufnahmen für Dokumentations-, Presse- und Öffentlichkeitsarbeitszwecke angefertigt. Auf diesen Aufnahmen können Besucher als Teil des Publikums oder im Rahmen des Veranstaltungsgeschehens erkennbar abgebildet sein.

Rechtsgrundlage:
Die Veröffentlichung erfolgt – soweit es sich um Versammlungs- und Aufzugsaufnahmen oder Bildnisse aus dem Bereich der Zeitgeschichte handelt – auf Grundlage von § 23 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 3 KUG. Soweit die DSGVO Anwendung findet, stützt der Veranstalter die Verarbeitung auf sein berechtigtes Interesse an der medialen Begleitung der Veranstaltung sowie an deren Bewerbung in den Folgejahren (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

Widerspruchsrecht: Besucher, die nicht erkennbar abgebildet werden möchten, können dies dem Foto- oder Filmpersonal vor Ort mitteilen oder im Nachgang die Entfernung einer konkreten Aufnahme unter den unter Ziffer 1 genannten Kontaktdaten verlangen (Art. 21 DSGVO). Besonders geschützt sind Aufnahmen von Kindern und Jugendlichen sowie Nahaufnahmen einzelner Personen; diese werden nur mit gesonderter Einwilligung der betroffenen Person bzw. der Erziehungsberechtigten veröffentlicht.

Diese Klausel begründet keine pauschale Einwilligung im Sinne der DSGVO; sie informiert lediglich über die geplante Verarbeitung und die Widerspruchsmöglichkeiten.

13. Verbraucherstreitbeilegung

Der Veranstalter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle im Sinne des Verbraucherstreitbeilegungsgesetzes (VSBG) teilzunehmen. Hinweis: Die EU-Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS-/ODR- Plattform) wurde durch die Europäische Kommission zum 20. Juli 2025 eingestellt; ein entsprechender Link ist daher nicht mehr verfügbar.

14. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Diese Rechtswahl gilt gegenüber Verbrauchern nur insoweit, als ihnen nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Rechts des Staates entzogen wird, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.

Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist der Sitz des Veranstalters, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat. Gegenüber Verbrauchern verbleibt es bei den gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.

15. Kontakt

Bei Fragen zu diesen AGB oder zum Ticketkauf wenden Sie sich bitte an:

E-Mail: kontakt@ruesswihler-dorffest.de

Stand: Mai 2026